Meine Tipps für bessere Iphone-Fotos

Ich hätte euch ausgelacht. Ich hätte jeden einzelnen ausgelacht, der mir erzählt hätte, dass ich je gerne mit dem Iphone fotografieren werde. Nachdem ich fertig mit lachen gewesen wäre, hätte ich erklärt, dass ein Smartphone nur drei Dinge können muss und fotografieren keines davon sei.

Iphone-Fotografie, Hamster, RegenDas war vor einigen Jahren. Heute bin ich anderer Meinung: Ich habe mir das Iphone 6 sogar nur wegen der besseren Kamera gekauft. Versteht mich nicht falsch. Die Iphone- wird in meinen Augen nie eine Spiegelreflex-Kamera ersetzen. Aber im Gegensatz zu früher, bin ich heute überzeugt: Sie ist eine gute Ergänzung dazu.

Ihre Verfügbarkeit ist ihr grösster Trumpf. Ich kennen niemanden, der seine Spiegelreflex immer bei sich trägt. Ganz im Gegenteil zum Iphone. Selbst auf Ausflügen – einer Wanderung, einem Tag im Schnee oder am Strand – ist es dabei.

Iphone-Fotografie, Einsiedlerkrebs, LanglaufskisAber nur weil die Iphone-Kamera immer zur Hand ist, heisst nicht, dass man auch alles fotografieren muss und soll. Ein gutes Motiv ist immer noch die Voraussetzung für ein gutes Bild. Und diesen begegnet niemand im Minutentakt. Sie huschen nur manchmal und meist unverhofft durch den Alltag.

Iphone-FotografieIst man ihm erst mal begegnet, muss man das spezielle Motiv nur noch festhalten. Iphone hervorholen und abdrücken, ist einfach. Will man ein gutes Foto machen, aber nicht ausreichend. Ein Fehler genügt – und man kann unzählige machen (für Auswahl siehe Grafik) – und das Bild ist unbrauchbar. Für ein gutes Foto hingegen müssen drei Dinge stimmen: das Motiv, die Bildgestaltung und die Technik. Deshalb sollte man sich auch mit dem Iphone Zeit fürs Fotografieren nehmen. Und nicht, nur weil es keine «richtige» Kamera ist, alle Ansprüche ans Bild über Bord werfen.

Diese einfachen Ratschläge helfen, bessere Bilder zu machen
Vor dem Fotografieren die Linse abwischen. Die ist dreckig; immer.
Sich eine gute Kamera-App leiste. Ich nutze «Manual» (CHF 2 im App-Store). Mit ihr kann ich ISO, Verschlusszeit und Fokus manuell einstellen.
Vergesst die Blitzfunktion des Iphones. Sie taugt nichts und ruiniert nur die Stimmung des Fotos. (Vielen Dank für den Hinweis Roxy. Da ich nie blitze, habe ich diesen Punkt völlig vergessen.)
Niemals den digitalen Zoom verwenden.
Hohe ISO-Werte vermeiden, sonst sind die Bilder verrauscht.
Bei längeren Belichtungszeiten Iphone abstützen, sonst verwackelt man die Aufnahmen.

Und diese Tipps – meine ganz persönlichen – vielleicht auch

Das Spezielle im Alltäglichen. Die besten Bilder finde ich im Nebensächlichen. Diese Motive zu entdecken, ist die grosse Herausforderung. Manchmal gelingt es mir, aber an unzähligen laufe ich auch blind vorbei. Wenn man unterwegs, bewusst nach ihnen sucht, findet man sie eher. Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht.

Iphone-Fotografie, Nebel, TreppenNicht gleich zufrieden sein. Mit einem schlechten Bild mache ich genau etwas: Es löschen. Nein, tausend Filter können es auch nicht retten. Besser man beginnt von Vorne und nimmt einen zweiten, einen dritten und wenn nötig einen vierten Anlauf.

Iphone-Fotografie, SchneeglöckchenWeniger ist  mehr. Bei Iphone-Aufnahmen ist – ausser man geht ganz nahe ans Motiv ran – alles scharf. Und Tilt-Shift-Filter sind für mich nur selten eine Option. Damit ich den Betrachter meiner Bilder nicht heillos mit Informationen und Eindrücken überfordere, setzte ich deshalb meist auf klare, reduzierte Kompositionen.

Iphone-Fotografie, Vitra-Haus, OstereiGerade Linien. Schiefe und sinnfrei stürzende Linien verursachen bei mir akute Seekrankheit. Auf einem Bild müssen die horizontalen oder vertikalen Linien gerade sein. Damit dies gelingt, versuche ich das Iphone beim Fotografieren nicht zu kippen. Gleichzeitig konzentriere ich mich auf die Linien, die am Ende gerade sein sollen. Klappt nicht? Bei mir oft auch nicht. Versagt man bei der Aufnahme, kann man dies meist nachher mit der Bearbeitung auch nicht mehr retten. Ich habe mir damit schon manches Bild kaputt gemacht.

Iphone-Fotografie, wellnessHostel4000, Jugendherberge BaselLicht ist alles. Gutes Licht – oft früh morgens und spät abends anzutreffen – raubt jedem Instagram-Filter die Show.

Iphone-Fotografie, Hardbrücke, WeidekätzchenAlles verwerfen und ausprobieren. Und manchmal enstehen die spannendsten Bilder dann, wenn man die ganze Theorie vergisst und einfach mit der Kamera und dem Motiv spielt.

Iphone-Fotografie, Schirm, UnterwegsIch würde jetzt gern scheiben, dass man geniale Bilder macht, wenn man nur diese sechs Tipps berücksichtigt. So einfach ist es aber nie. Und ausserdem ist keine Liste vollständig. Deshalb folgende Frage: Hat jemand noch mehr oder bessere Tipps? Diese nehme ich gerne entgegen. Denn ich habe noch lange nicht ausgelernt.

Fotografie | 10 Kommentare

32 + 1 T-Shirt

Es gibt Dinge, die ergeben viel Sinn, und es gibt Dinge, die ergeben zwar wenig Sinn, machen aber sehr viel Spass. Mein erster Gif-Versuch zählt zur zweiten Kategorie.

1001 T-ShirtsAm Sonntagnachmittag schnappte ich mir den Lieblingsmenschen und seine T-Shirt-Sammlung. Nachdem Kamera und Blitz eingerichtet waren − das dauert immer ein bisschen länger −, ging es los: T-Shirt anziehen, «Kopf etwas mehr nach rechts. Nein, das andere rechts», zweimal auf den Auslöser drücken, T-Shirt ausziehen, nächstes T-Shirt anziehen, «Kinn etwas nach unten», zweimal auf den Auslöser drücken, T-Shirt ausziehen. Das wiederholten wir 32-mal. Das Fotografieren war zwar etwas eintönig, machte aber trotzdem Spass, da ich dabei mit dem Lieblingsmenschen rumalbern konnte. Weniger witzig fand ich es, alle 32 T-Shirts wieder zusammenzulegen.

Wer sich jetzt fragt, wieso der  Lieblingsmensch so viele T-Shirts besitzt, der ist in guter Gesellschaft. Ich habe mir diese Frage auch gestellt, als ich sie zusammensuchte und immer noch mehr fand. Fakt ist, dass wir, nicht nur der Lieblingsmensch, ein bisschen Fan von Threadless sind − ich werde für diese Aussage und diesen Artikel übrigens von niemandem bezahlt − und deshalb zu viel Zeit in deren Onlineshop verbringen. Ich shoppe dort zwar nur selten für mich, aber ich verleite den Lieblingsmenschen gerne − und offensichtlich auch sehr gekonnt − dazu, seine Sammlung zu erweitern. Für mich selbst sind die Aufdrucke der T-Shirts, auch wenn ich sie sehr schön finde, für den Arbeitsalltag dann doch eher zu bunt. Für den Lieblingsmenschen, der als Computerheld arbeitet und deshalb in diesem Bereich mehr Freiheit geniesst, sind sie hingegen perfekt.

Alltag | 6 Kommentare

Jetzt mal ehrlich: Wir wollen doch alle Aufmerksamkeit

Manchmal lese ich auf Blogs, dass es die Autorinnen − Frauen sind in diesem Bereich nun einmal in der Überzahl − nicht interessiert, wie viele Menschen bei ihnen mitlesen. Sie würden an erster Stelle für sich selbst schreiben. Um das zu meinen, braucht man meiner Meinung nach eine sehr grosse Stammleserschaft oder sehr viel Selbstzufriedenheit. Auf mich und meinen Blog trifft beides nicht zu und deshalb interessiere ich mich sehr wohl dafür, wie viel Menschen «Splitter von Glück» besuchen. Würde ich nur für mich schreiben, würde ich Tagebuch führen − für meine Seelenhygiene wäre dies vielleicht sogar besser − und nicht einen Blog betreiben.

Splitter von Glück, Leah, Bloggen und LeserzahlenNennt mich süchtig nach Aufmerksamkeit − ich nenne es einfach ehrlich −, aber ja, ich möchte, dass meine Texte gelesen und meine Bilder angeschaut werden. Und ich finde dies auch nicht falsch. Ich stecke viel Zeit und Energie in «Splitter von Glück», sei es um das Layout zu optimieren, Artikel zu schreiben oder Fotos zu machen. Der Aufwand alleine gibt mir kein Recht auf Aufmerksamkeit. Das ist mir klar und damit habe ich auch kein Problem. Aber wieso darf ich mir diese nicht wünschen?

Aufmerksamkeit ist ein wertvolles Gut − das wissen Medien schon lange − und ich möchte ein kleines Stück von diesem teuren Kuchen abhaben. Denn wenn niemand die Texte lesen würde, die ich schreibe, und sich niemand die Bilder anschauen täte, die ich veröffentliche, worin bestünde dann der Sinn meines Blogs? Wenn ich schon öffentlich schreibe, ist es doch nur logisch, dass ich damit auch Menschen erreichen möchte? Ich möchte sie unterhalten und zwischendurch zum Staunen oder Nachdenken bringen. Was ich nicht möchte, ist dass sie gleichgültig bleiben oder noch schlimmer: gar nicht erst wahrnehmen, was ich hier tu.

Die Leserzahlen meines Blogs und vorallem die Anzahl Rückmeldungen in Form von Kommentaren − ich liebe nun einmal Komplimente, schätze aber auch Kritik − entwickelten sich über die letzten Jahre nicht immer wie gewünscht. Manchmal kam es mir so vor, als würde ich meine Gedanken in die Weite des Internets schreien und es käme nicht einmal ein Echo zurück. Das ist vielleicht ein bisschen melodramatisch, aber wenn die Rückmeldungen auf etwas, in das man Herzblut und Zeit steckt, ausbleiben, kann dies schon deprimieren.

Für diesen − nennen wir es einmal − Missstand war und bin ich zu einem grossen Teil selbst schuld. Zu lange hielt ich es nicht für nötig, mich zu vernetzen und meinen Blog bekannt zu machen. Ich dachte, dass die Menschen alleine zu mir finden würden, wenn ich nur gute Inhalte produziere. Heute weiss ich, dass dem nicht so ist. Vor kurzem begegnete ich der Aussage − leider weiss ich nicht mehr wo −, dass man zehnmal soviel Zeit ins Bewerben von Inhalten als ins Schreiben derselben investieren muss. Das Lesen dieses Satzes war ein Schlüsselerlebnis. Insbesondere da ich mir Ende letztes Jahr ernsthaft überlegt habe, das Experiment «Bloggen» zu beenden.

Splitter von Glück, Leah, Bloggen und LeserzahlenStatt das Handtuch zu werfen − ich war noch nie gut im aufgeben − habe ich das Layout überarbeitet und mich zum ersten Mal, seit ich diesen Blog führe, damit auseinandergesetzt, Leser zu gewinnen. Eine Zauberformel habe ich keine gefunden. Und wahrscheinlich gibt es auch keine. Aber ich bewerbe «Splitter von Glück» nun aktiver auf Facebook. Wenn ich zum Beispiel über Ausflüge − wie diejenigen ins Vitra Haus, den Loro Parque oder nach Scuol − schreibe, dann poste ich anschliessend den Link auf die Facebook-Seite des Unternehmens oder der Tourismusorganisation. Wenn sie diesen dann liken, gewinnt man zwar noch keine neue Stammleser, aber wenigstens Reichweit.

Zudem kommentiere ich mehr auf anderen Blogs − vielleicht hilft dies ja meinem Karma − und zwar nicht spammässig, sondern nur dann, wenn ich einen Artikel gelesen und etwas zum Thema zu sagen haben. Ich gehe davon aus, dass auch andere sich über Rückmeldungen freuen und zudem liebe ich es, über Kommentare auf meinen Stamm-Blogs neue Blogs zu entdecken. Vielleicht manchen dies andere ja genau so. Als letztes habe ich mir vorgenommen, öfter an Blogparaden teilzunehmen, die interessant klingen. Nicht nur um Leser zu gewinnen, aber auch. Zum Beispiel habe ich mich für das Projekt «Über den Tellerrand» von Kato angemeldet.

Wer nun denkt, mein Gemütszustand definiert sich alleine über die Leserzugriffe vom Vortag, der irrt. Denn auch wenn ich viel Herzblut in «Splitter von Glück» stecke, besteht mein Leben aus mehr als meinem Blog und Leserzahlen haben auf dieses «mehr» fernab des Internets keinen Einfluss. Nichtsdestotrotz freue ich mich über jeden einzelnen Kommentar, jede einzelne «Gefällt mir»-Angabe auf Facebook und jeden einzelnen neuen «Follower» auf Instagram.

Inspiriert zu diesem Artikel wurde ich durch die grosse Anzahl spannender Texte, die andere Blogger zu Bines Februar-Schreibzeit-Thema «Netzwerken oder wie bekommt man mehr Leser?» verfasst haben. Eine Anleitung dazu kann ich nicht schreiben, da ich schlicht zu wenig Ahnung habe. Aber Gedanken zu diesem Thema mache ich mir. Und diese wollte ich zusammenfassen.

Gedankensplitter, Online Leben | 31 Kommentare

Ein letztes Mal Winter

Graubünden, Unterengadin, Scuol, Motta Naluns, SgraffitoBevor der Frühling übernimmt − akutell ist die Gefahr zwar noch nicht so gross −, wollte ich unbedingt noch ein letztes Mal Winter erleben und mit meinem Snowboard die Pisten unsicher machen. Letzten Freitagabend ging es deshalb zusammen mit dem Lieblingsmenschen in die Berge. Wir verbrachten das Wochenende in Scuol, einem hübschen Bergdorf im Unterengadin.

Graubünden, Unterengadin, Rhätische Bahn, ZugDa wir leider kein Auto haben − in Zürich braucht man so etwas eben wirklich nicht −, ging es mit dem Zug in die Berge. Mit Koffer und Snowboard-Ausrüstung ist dies zwar immer etwas umständlich, aber es ging irgendwie. Und da die Schweiz zum Glück nicht all zu gross ist, war die Fahrt auch nicht besonders lang.

Graubünden, Unterengadin, Scuol, Motta NalunsDer Wetterbericht hielt ausnahmsweise, was er versprach: Als ich am frühen Samstagmorgen verschlafen aus dem Fenster blinzelte, erblickte ich stahlblauen Himmel. Voller Vorfreude stieg ich in die Snowboard-Hose und dann ging es auch schon ab auf die Pisten des Motta Naluns.

Graubünden, Unterengadin, Scuol, DorfNach dem Snowboarden für mich und dem Skifahren für den Lieblingsmenschen unternahmen wir am frühen Abend noch einen kurzen Spaziergang im Dorf. Kurz, da Scuol sehr klein ist und man in einer Stunde jede einzelne Gasse erkundet hat.

Graubünden, Unterengadin, Scuol, Brücke, LärchenAls Basislager für unseren Kurzurlaub diente die Jugendherberge Scuol. Sie liegt direkt neben dem Bahnhof und zu den Bergbahnen, die einem ins Skigebiet bringen, ist es keine Minute zu Fuss. Alles in allem war es ein perfektes Wochenend: grossartiges Wetter, toller Schnee, schöne Unterkunft und natürlich gute Stimmung. Was will man mehr?

Graubünden, Unterengadin, Scuol, Youth Hoste, JugendherbergeMeine Snowboardsaison ist nun beendet und jetzt kann der Frühling, oder noch besser gleich der Sommer kommen. Und zwar möglichst bald.

Übrigens: Die Bilder habe ich alle mit dem Iphone (seit letzter Woche ist es ein 6er) gemacht. Denn Snowboarden und Spiegelreflex-Kamera, das passt einfach nicht zusammen.

Unterwegs | 4 Kommentare

In Osterhases Werkstatt

Efco Design-Metall, Ostereier, Oster-DIYEs wäre eigentlich höchste Zeit, die Weihnachtsdekoration zu entfernen und die Wohnung für Ostern zu schmücken. Wäre es. Trifft auf mich aber nicht zu, denn ich habe meine letztjährige  Osterdekoration nie weggeräumt. Sie gefiel mir zu gut.

Deshalb habe ich dieses Jahr auch beschlossen, nichts Neues zu machen, sondern meine Schale einfach mit weiteren Eiern zu ergänzen. Denn einen Nachteil hat diese selbstgemachte Dekoration: Eier auszublasen und mit Blattmetallen zu beziehen, ist zwar nicht schwierig, aber zeitaufwändig. Das Resultat ist die Arbeit und vorallem die Geduld jedoch wert, glaubt mir.

Efco Design-Metall, Ostereier, Oster-DIYIch habe letztes Jahr, als ich über 20 Eier ausgeblasen und je fünf versilbert und vergoldet habe, einiges gelernt. Vorallem wie man es nicht machen sollte. Aus diesem Grund folgt nun so etwas wie eine Anleitung, in der Hoffnung, dass ein paar Menschen weniger die Fehler machen müssen, die ich schon alle ausprobiert habe.

Efco Design-Metall, Ostereier, Oster-DIY Für die Dekoration braucht man viele weisse Eier − meine Schale enthält etwa 25 −, eine Spritze mit Nadel, Blattmetalle, einen weichen sowie einen normalen Pinsel und eine spezielle Anlegemilch. Statt Hühnereier könnte man natürlich auch Eier aus Plastik nehmen, damit würde man sich das Ausblasen und somit viel Arbeit ersparen. Da ich echte Eier aber für ein Wunder der Natur halte, kam dies für mich nicht in Frage.

Eine erste Hürde gibt es bereits beim Besorgen des Materials: Eine Spritze mit Nadel aufzutreiben, ist − zumindest in der Schweiz − nicht ganz einfach. In Apotheken erhält man sie in der Regel nur mit ärtzlichem Rezept. Um ohne erfolgreich zu sein, gibt es zwei Methoden: Dem Apotheker erklären, wozu man sie braucht, und hoffen, dass er einem glaubt oder einen Arzt aus dem Freundeskreis bitten, ein paar Spritzen zu besorgen. Ich habe beide Optionen getestet und sie haben funktioniert.

Hat man erst einmal eine  Spritze, kann man anfangen, seine Geduld beim Eier-Ausblasen auf die Probe zu stellen. Wie man ein Ei ausblässt, muss ich wohl nicht erklären − falls es jemand nicht weiss, gibt es unzählige Anleitungen im Internet, zum Beispiel hier.

Wie man es nicht machen sollte: Ist man ungeduldig, weil das doofe Eiweiss und Eigelb nicht schnell genug die Schale verlässt und blässt zuviel Luft auf einmal ins Ei, kann es platzen. Das passiert schneller, als man denkt, und ist besonders ärgerlich, wenn es zu diesem Zeitpunkt schon fast leer ist. Ja, ich habe mehrere Eier auf diese Art zerstört.

Möglichst viele Eier an einem Tag zu machen, ist auch kein sinnvolles Ziel. Der Verlust der Nerven und kaputte Eierschalen sind vorprogrammiert. Zwei bis drei pro Abend sind eine bessere Strategie. Und man muss ja auch mit dem Essen des Inhalts nachkommen.

Efco Design-Metall, Ostereier, Oster-DIYSind die Eier geleert, muss man sie nur noch vergolden und versilbern. Ich habe dafür die Design-Metalle von Efco verwendet. Um diese richtig auf die Eier zu applizieren, folgt man am besten der Anleitung auf der Verpackung. Ich habe pro Ei jeweils drei Durchgänge gemacht: Die obere Hälfte, die untere Hälfte (mit einer Überlappung von ca. 0,5 cm) und am Ende die Ausbesserung der noch kahlen Stellen.

Wie man es nicht machen sollte: Auch bei diesem Arbeitsschritt ist Geduld der wichtigste Faktor − erkennt jemand schon ein Muster? Die Anlegemilch (so eine Art Kleber) muss man jeweils eine Viertelstunde trocknen lassen. Zu Beginn nahm ich das nicht immer so genau. Das Problem: Wartet man nicht lange genug, halten die Blattmetalle nicht gleich gut und man bessert am Ende doppelt so viele Stellen aus. Wäre ich in der Lage gewesen, mich an die Anleitung zu halten, wäre ich am Ende sogar schneller fertig gewesen.

Efco Design-Metall, Ostereier, Oster-DIYWer möchte, kann die Eier nach einigen Tagen, mit einem Klarlack versiegeln. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich es schön finde, wenn sie mit der Zeit etwas Patina ansetzen. Zudem dunklen die goldigen Eier, da es sich beim Design-Metall nicht um echtes Blattgold handelt, mit der Zeit nach. Ich finde die Farbe wird dadurch noch schöner.

Efco Design-Metall, Ostereier, Oster-DIY

Selbstgemacht | 4 Kommentare

Eine MÖbelausstellung wie ein Museum

Eames, Vitra Haus, Weil am RheinSeit mir das Vitra Haus in Weil am Rhein aufgrund seiner speziellen Architektur  − damals wusste ich noch nicht, dass es von Herzog & de Meuron ist − auf der Nachhausefahrt von einer Hochzeit aufgefallen ist, wollte ich es unbedingt besuchen. Das ist zwei Jahre her. Nun habe ich es letztes Wochenende endlich geschafft.

Büro, Vitra Haus, Weil am RheinDas Vitra Haus ist eigentlich nichts anderes als eine Möbelausstellung oder wie man es auf  Neudeutsch nennt: ein Flagship-Store. Da darin aber nicht irgendwelche Möbel, sondern eben die Klassiker und neusten Entwürfe von Vitra präsentiert werden, gleicht es eher einem Museum. Die ausgestellten Stücke sind wie Kunst;  wunderschön, aber − zumindest für mich − unerschwinglich.

Goldbesteck, Vitra Haus, Weil am RheinLampen, Vitra Haus, Weil am RheinDie Preise taten meiner Begeisterung jedoch keinen Abbruch. Wie elegante Sportautos kann ich auch Möbel bewundern, einfach weil sie schön sind und nicht weil ich sie besitzen muss. Und einen grossen Vorteil hat ein Möbelhaus im Vergleich zu einem Museum: Man darf die Designer-Stücke nicht nur aus der Ferne bestaunen, sondern kann sie  anfassen und sogar probesitzen. Und ich musste feststellen: Vitra-Möbel sind nicht nur schön, sondern auch bequem.

Vitra Haus, Weil am RheinEames-Vogel, Vitra Haus, Weil am RheinVitra Haus, Weil am RheinZüny Hippo, Vitra Haus, Weil am RheinÜbrigens: Ich habe den Besuch der Ausstellung genutzt, um die Kamera des Iphone 6 des Lieblingsmenschen zu testen. Alle Bilder dieses Artikel habe ich mit dem Smartphone aufgenommen, deshalb auch das ungewohnte 4 zu 3-Format. Abgesehen davon, dass die Blende nicht verstellbar ist − was zwar schade, aber nichts Neues ist −, hat sie mich überzeugt. Ich bin sogar so begeistert, dass ich nun auch ein Iphone 6 haben muss.

Vitra Haus, Weil am Rhein

Unterwegs | 3 Kommentare

Manifest der UnzulÄnglichkeit

Im Leben – sei es online oder offline – geht es oft darum, möglichst makellos und fehlerfrei zu sein oder wenigstens zu wirken. Es ist eine Sucht und natürlich bin auch ich verfallen. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich versuche, mich im besten Licht zu präsentieren. An sich ist dies ja nicht schlecht und schon gar nicht unverständlich. Denn wer präsentiert schon gerne seine Fehler auf einem Silbertablett? Aber ich finde trotzdem, es sind die Macken, die Ecken, die Unzulänglichkeiten, die Personen menschlich und dadurch sympathisch und interessant machen.

Ungeschinkt, unretuschiert, Leah WunschsteinUnd um der Perfektion entgegen zu wirken, veröffentliche ich heute mein persönliches Manifest der Unzulänglichkeit: Ich präsentiere die Top Ten meiner grössten Charakterschwächen.

Ich bin eitel. Es kostet mich Überwindung, mich ungeschminkt zu fotografieren und auf jegliche Bildretusche wie beim Bild dieses Artikels zu verzichten. Noch schlimmer: Meine Eitelkeit beschränkt sich nicht nur auf mein Aussehen. Ich mag es nicht, etwas nicht perfekt zu können. Vor allem wenn ich mich beim Sport wie ein Bewegungslegastheniker anstelle – was öfters vorkommt –, ist mir dies sehr unangenehm.

Ich bin rechthaberisch. Ich diskutiere leidenschaftlich und gerne. Und ich liebe es, wenn sich herausstellt, dass ich von Beginn an Recht hatte. Natürlich würde es mir nie in den Sinn kommen, meinen Sieg auszukosten. Schadenfreudig? Ich doch nicht.

Ich verletze mit meinem Humor. Ich selbst mag meinen Humor. Er ist ein bisschen derb, ein bisschen verraucht (nicht verrucht), ein bisschen roh und ein bisschen laut. Aber wie ich ab und zu feststellen muss, ist er nicht allgemeinkompatibel. Blöderweise fehlt mir das Gespür dafür, wer ihn versteht und wer nicht. Vielleicht wäre es eine gute Idee zu lernern, die blöden Sprüche manchmal hinunterzuschlucken, statt auszusprechen. Insbesondere wenn ich weiss, dass ich mein Gegenüber damit nur vor den Kopf stosse.

Ich bin ungeduldig. Versuche ich etwas Neues und es klappt nicht auf den ersten oder spätestens den zweiten Versuch, bin ich frustriert. Das Prinzip «Practice makes perfect» verstehe ich nicht. Wieso kann ich nicht in allem ein Naturtalent sein? Und übrigens: Auch Vorfreude halte ich für überbewertet. Wenn ich etwas will, dann sofort.

Ich habe hohe Erwartungen. Ich erwarte viel. Vom Leben, von mir, vom Lieblings- und meinen Mitmenschen. Können sie meine unrealistischen Erwartungen nicht erfüllen, bin ich enttäuscht. Manchmal mehrere Wochen lang.

Ich messe nicht mit gleichen Ellen. Ein Beispiel: Ich habe kein Problem damit, in der ganzen Wohnung meine Kleider herumliegen und Tassen einfach dort stehen zu lassen, wo ich sie zuletzt benutzt habe. Vergisst der Lieblingsmensch aber unter dem Regal zu staubsaugen, halte ich ihm einen Vortrag. Meist mehrmals.

Ich bin streng; zu mir und zu anderen. Setze ich mir etwas in den Kopf, verfolge ich es mit einer Sturheit, die zwar zielführend, aber nicht immer gesund ist. Ausnahmen sind dann, aber auch nur dann ein Fremdwort. Für Mitmenschen, die weniger konsequent mit sich selbst sind, habe ich wenig bis kein Verständnis. Wenn ich so stur sein kann, sollten es alle anderen doch auch können.

Ich bin unordentlich. Offene Schränke? Stören mich nicht. Ich bin doch nicht spiessig. Kleider im Badezimmer, Handtaschen-Sammlung auf dem Sofa. Ja, die Dinge gehören genau dorthin. Das hat System. Nur versteht es niemand, nicht einmal ich.

Ich kann schlecht Hilfe annehmen. Eigentlich bin ich der Meinung, ich sollte alles können. Und zwar alleine. Ich kann Stunden damit vergeuden, die simpelsten Probleme zu lösen, nur weil ich zu eitel bin, um Hilfe zu bitten. Würde ich mir häufiger helfen lassen, hätte ich auf einmal so viel Zeit, dass ich gar nicht wüsste, was ich mit ihr anfangen sollte.

Ich bin knausrig. Ich liebe gute Restaurants. Mit der Rechnung am Ende des Abends habe ich aber meist ein Problem. 100 Franken für ein Essen? Wenn ich einen solchen Betrag sehe, krieg ich Portemonnaie-Schmerzen. Ähnlich geht es mir bei Übernachtungen. Ich mag schöne Hotels, aber da ein Hostel meist nur die Hälfte kostet, ziehe ich die billige Alternative vor. Im Schlafe sieht man schliesslich nicht, wie schön oder eben nicht so schön ein Zimmer ist. Lustigerweise reut mich das Geld bei längerfristigen Investitionen bedeutend weniger.

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100 Tage lang glücklich sein – Fazit

Im Schweizerdeutschen gibt es eine Redewendung: «wie die alte Fasnacht». Es bedeutet, etwas sehr spät oder auch zu spät zu machen. Ich befürchte, ich muss den Abschlussbericht von #100happydays unter dieses Motto stellen, denn das Projekt beendete ich bereits im November. Das Fazit folgt erst jetzt.

#100happydays, Alltag«Kann ich 100 Tage lang jeden Tag etwas festhalten, das mich mindestens einen Moment lang glücklich macht?» Dieser Frage stellt ich mich, als ich mit dem Projekt #100happydays startete. Am 5. August begann ich frohen Mutes Glücklichmacher festzuhalten; am 28. November war ich froh, meine 100 Bilder im Kasten zu haben. Wer auch nur ein bisschen rechnen kann, der stellt fest, dass zwischen diesen beiden Daten mehr als 100 Tage liegen, 120 um genau zu sein.

#100happydays, AusflügeWas war also passiert? Bis Ende Oktober war ich vorbildlich. Die Tage, an denen ich kein Bild machte, waren grosse Ausnahmen. Dann wurde es November und die Tage kürzer. Wenn ich am Morgen auf Arbeit ging, war es dunkel, und wenn ich am Abend das Büro verliess genauso. Dass die Kamera des Iphones bei schlechtem Licht unbrauchbar wird, half nicht. Aus diesem Grund gab ich auf der Zielgeraden nach und fotografierte in diesem Monat – mit Ausnahme von meinem Urlaub auf Teneriffa – nur selten.

Trotz diesen Schwierigkeiten gegen das Ende bereue ich nicht, dass ich das Projekt in Angriff genommen habe. Ob ich durch meine Bilder glücklicher geworden bin? Nein, aber das war auch nie das Ziel. Durch die tägliche Aufgabe habe ich mich aber damit auseinenadergesetzt, was mich glücklich macht und festgestellen, dass sich vieles davon, bildlich nicht umsetzen lässt. Beide Erkenntnisse finde ich spannend.

#100happydays, DetailsDer grösste Gewinn dieser 100 Tage ist für mich aber ein anderer: Durch das viele Fotografieren von Alltag habe ich gelernt, kleine scheinbar unbedeutende Dinge besser festzuhalten. Ich glaube, ich mache heute dadurch abwechslungreichere Iphone-Fotos als noch im Sommer 2014.  Ich weiss jetzt auch, was  mit dem Iphone und der Standard-Kamera-App funktioniert und was nicht. Und ja, ich denke, ich werde nun mal die nötigen zwei Franken investieren, um mir eine zu kaufen, bei der ich Blende und Verschlusszeit manuell einstellen kann.

Kurz: Das Projekt hat sich gelohnt. 100 Tage durchzuhalten (wobei ich es ja nicht ganz geschafft habe) hat jedoch viel Wille und Disziplin gekostet. Denn 100 Tage sind fast ein Drittel Jahr und das ist eine lange Zeit. Würde ich nochmals ein ähnliches Unterfangen in Angriff nehmen, würde ich im Frühling beginnen. Denn Tageslicht ist für Smartphone-Fotografie unverzichtbar.

#100happydays, Urlaub, TeneriffaWer sich für meine Glücksmomente interessiert, findet diese sowie natürlich auch neuere Bilder auf Instagram.

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Ein neues Kleid für den Blog

Free-font, FranksEs war Freitag vor einer Woche. Ich habe für Arbeit nach speziellen Schriften gesucht und bin dabei auf Franks, eine Freefont vom Schweizer Grafiker Philippe Moesch gestossen. Und ich war begeistert, nein verliebt. Denn diese Schrift ist in meinen Augen schlicht perfekt: modern, clean und doch speziell. Meine Begeisterung kannte keine Grenzen und ich beschloss noch am selben Tag, Franks zur neuen Titelschrift von «Splitter von Glück» zu machen.

Und wie immer, konnte ich, sobald ich mal angefangen hatte, im Stylesheet meines Blogs zu basteln, nicht mehr aufhören. Die neue Schrift war dank der Hilfe des Lieblingsmenschen nach wenigen Minuten installiert. Dann kam aber immer noch etwas dazu und bevor ich mich versah, waren mehrere Stunden vergangen. Am Ende sass ich fast das ganze Wochenende vor dem Computer. Teilweise alleine und wenn ich an meine Grenzen stiess zusammen mit dem Lieblingsmenschen. Erst am Montagabend erklärte ich das Projekt «Optimiertes Bloglayout» als beendet.

Bloglayout, Splitter von GlückDie Grundstruktur von «Splitter von Glück» liess ich unverändert, da ich mit dieser glücklich bin. Abgesehen davon und von den Schriftfarben sieht aber alles ein bisschen anders aus wie vor einer Woche.

Im Folgenden eine Zusammenfassung der Änderungen:

Schriften
Für die Titel verwende ich neu Franks statt Centruy Gothic. Dadurch komme ich endlich von den üblichen Standardschriften los und setze auf eine Schrift, die einzigartig ist. Gleichzeitig habe ich auch die Schrift des Lauftextes angepasst. Neu ist sie serifenlos. Ich habe mich dazu entschieden, da ich möchte, dass mein neues Layout moderner und frischer wirkt.

Bilder
Meine Motivation zum Bloggen sind Bilder. Seien es Ferienschnappschüsse oder Projekte, ich zeige die Fotos, die ich aufnehme, gerne. Damit meine Bilder mehr Raum erhalten, werden sie neu grösser dargestellt. Dadurch muss man leider ein bisschen mehr scrollen. Aber ich hoffe, dies ist zumutbar. Zudem habe ich mich vom Trauerrand um die Bilder verabschiedet.

Portraitfoto
Mein altes Portraitfoto war bereits zwei Jahre alt und damit schon lange nicht mehr aktuell. Es war also an der Zeit, mich wieder mal vor die Kamera zu stellen und dieses zu ersetzen. Da mir das neue Bild in Farbe besser gefällt, habe ich zum ersten Mal kein schwarz-weisses Foto  in der oberen rechten Ecke.

Leah WunschsteinÜber mich
Meine «Über mich»-Seite habe ich seit über drei Jahren nicht mehr ernsthaft überarbeitet. Das Foto habe ich zwar ab und zu ausgewechselt, der Text blieb aber immer derselbe. Der Grund: Über sich selbst zu schreiben, finde ich schwierig, deshalb habe ich mich immer davor gedrückt, diese Zeilen neu zu verfassen. Nun habe ich mich aber endlich aufgerafft und dies getan.

Über mich, Leah WunschsteinSidebar
Die Elemente der Sidebar habe ich neu sortiert und einige Titel sowie Abstände angepasst. Dies unter dem Motto «Wenn ich schon mal dran bin, kann ich das gleich auch noch machen».

Zudem habe ich noch ein paar ältere Fehler im Layout entdeckt und der Lieblingsmensch hat diese behoben.

Und von all denen, die bis hier durchgehalten haben, würde mich eines interessieren: Was haltet ihr von den Änderungen? Gefällt euch das neue Layout? Und gibt es noch Dinge, die ich ändern oder verbessern sollte?

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Wale auf Back- oder Steuerbord

Teneriffa, Los Gigantes, GrindwaleAuch wenn ich Back- von Steuerbord nie unterscheiden werden kann, so bin ich doch gerne auf dem Wasser unterwegs. Als wir auf Teneriffa herausfanden, dass im Meer vor los Gigantes Grindwale und Delfine leben, war klar, dass wir einen Bootsausflug machen mussten.

Am Morgen unseres letzten Tages ging es dann aufs Schiff. Etwa eine halbe Stunde nachdem wir die Hafenmauer hinter uns gelassen hatten, tauchte auch bereits eine Schule Grindwale neben uns auf. Sie schwammen am Boot entlang und unter ihm hindurch. Teilweise so nahe, dass ich mit meinem Teleobjektiv an den Anschlag kam.

Teneriffa, Los Gigantes, GrindwaleWale zu fotografieren, ist schwierig. Man weiss nie, wann und wo sie auftauchen. Auf den Bildern, sieht man dann meist nur Rückenflossen und ganz viel Meer. Ausser man ist  Profi oder hat grosses Glück. Aus diesen Gründen lasse ich die Kamera in diesen Situation oft in der Tasche und geniesse den Anblick der Tiere einfach so. Auf Teneriffa hatte ich jedoch Lust, es wieder einmal zu versuchen. In rund 100 Aufnahmen sind zwei dabei, die ich passabel finde, und eine, mit der ich wirklich glücklich bin.

Teneriffa, Los Gigantes, GrindwaleKurz nach dem Mittag liefen wir wieder im Hafen ein. Da wir keine Lust auf eine weitere Wanderung hatten, fuhren wir stattdessen nochmals mit dem Auto Richtung Teno-Gebirge. Vorbei an Masca ging es weiter nach Garachico.

Im kleinen Küstenort im Nordwesten der Insel machten wir Halt, tranken Kaffee, besuchten einige Souvenirläden, schlenderten am Wasser entlang und durch die Gassen.

Anschliessend ging es zurück nach los Gigantes. Am Abend assen wir im Rincón de Juan Carlos ein zehngängiges Menu. Jeder Teller schmeckte besser als der vorherige. Es war ein würdiger Abschluss unseres Urlaubs.

Teneriffa, GarachicoTeneriffa, GarachicoTeneriffa, Garachico

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