Wanderung im Moor

Sumpfenzian, Mooraculum, Rossweid, SörenbergVorletztes Wochenende unternahm ich mit meiner Mutter eine E-Bike-Tour. Wir sind drei Tage lang Fahrradgefahren, aber nicht nur. Da wir am Samstagnachmittag früher als erwartet im Wintersportort Sörenberg ankamen, machten wir einen Auflug auf die Rossweid und in den Erlebnispark Mooraculum. Nach rund 80 Kilo- und 1’000 Höhenmetern wäre man am Abend ja sonst zu wenig müde, wenn man nicht auch noch ein bisschen wandern täte.

Weg, Mooraculum, Rossweid, SörenbergDer Ausflug hat sich aber definitiv gelohnt. Denn die Moorlandschaft auf der Rossweid ist beeindruckend. Wir habe sie auf dem Erlebnispfad des Mooraculum erkundet. Eigentlich ist er für Kinder gedacht, aber er hat auch uns Erwachsenen Spass gemacht.

Heidelbeeren, Mooraculum, Rossweid, SörenbergIm Wald wuchsen unzählige Heidelbeer-Sträucher und diese trugen sogar Beeren. Nur waren alle ziemlich sauer. Der schlechte Sommer hat, wie es scheint, auch hier seine Spuren hinterlassen.

Auf dem Weg zurück ins Tal kamen wir an vielen Himbeersträucher vorbei. Und da ich Himbeeren liebe, kamen wir nur langsam vorwärt. Denn ich musste jeden einzelnen Strauch nach reifen Früchten absuchen. Diese schmeckten zum Glück besser als die Heidelbeeren. Und je weiter herunter wir ins Tal kamen, desto süsser waren sie.

Wald, Mooraculum, Rossweid, SörenbergPuschelgras oder offiziell WollgrasDer Höhepunkt des Spaziergangs im Moor waren aber weder die Heidel-, noch die Himbeeren, sondern die Puschelgräser. Wer hier schon ein bisschen länger mitliest, weiss, dass ich Puschelgrass − offiziell heisst es natürlich nicht Puschel-, sondern Wollgras − verehre. Bis jetzt bin ich ihm nur auf meinen Reisen in Schottland und Island begegenet und ich wusste nicht, dass es auch in der Schweiz wächst. Auf der Rossweid waren die Wiesen voll von diesen Gräsern.

Tanne, Mooraculum, Rossweid, Sörenberg

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Fahrradfahren ist doch doof

Glaubenbielenpass, Obwalden, NidwaldenSeit ich mich als Teenager täglich den Bernecker Berg − in Realität ist es wohl eher ein Hügel − mit dem Velo hochkämpfen musste, mag ich Fahrradfahren nicht mehr. Zudem hatte ich zu der Zeit einen Freund der Fahrradfahren liebte. Aus unerklärlichen Gründen war dies für mich ein Argument mehr, es zu hassen.

Vergangenes Wochenende habe ich trotz meines Vorbehalts Velos gegenüber unzählige Kilometer auf einem Drahtesel zurückgelegt. Und ich fand es zu meiner eigenen Überraschung nicht einmal schlimm.

Nun aber von Vorne: Meine Mutter hatte bei einem Wettbewerb eine dreitägige Fahrrad-Tour gewonnen und mich gefragt, ob ich sie begeleite. Da ich meine Mama nicht im Stich lassen wollte, sagte ich zu − mehr aus Pflichtbewusstsein als aus echter Begeisterung.

Als mir meine Mutter eröffnete, dass für die drei Tage rund 180 Kilometer und  über 2’000 Höhenmeter (aufwärts!) geplant waren, wurde mir mulmig. Ich rechnete mit dem schlimmsten und stellte mich auf eine dreitägige Folter, einen schmerzenden Hintern und Muskelkater ein.

Flyer, ElektrofahrraederAm Freitagmorgen war es dann so weit. Es ging los. Nun gab es nur eins: Augen zu und durch. Und nicht einmal das Wetter stand auf meiner Seite: Als wir am Bahnhof Luzern abfuhren, tröpfelte es, weniger später regnete es und am Ende schüttete es wie aus Kübeln.

Im Regen macht Fahradfahren keinen Spass und ich fühlte mich in meiner Meinung, dass auf einem Velo zu sitzen und in die Pedalen zu treten, doof ist, bestätigt. Während unserer Mittagspause hörte der Regen dann zum Glück auf und als wir am Nachmittag auf kleinen Feldwegen durch Karottenfelder fuhren, hatte ich erste Zweifel. Ist Fahrradfahren doch nicht so blöd, wie ich dachte?

Karottenfeld, KottwilKappelle, WillisauNachdem der erste Tag weniger anstrengend als erwartet und ich am zweiten ohne Muskelkater aufgewacht war, gelang es mir, schöpfte ich Hoffnung. Zumindest bis mir meine Mutter beim  Frühstück eröffnete, dass an diesem Tag 1’000 Höhenmeter (aufwärts!) auf dem Programm standen.

Baum, Russwil, LuzernNatürlich blieb mir trotzdem nichts anderes übrig, als aufs Fahrrad zu steigen. Zu Beginn war die Route dann auch noch angenehm flach. Aber nicht für lange. Vor dem ersten längeren und steileren Anstieg mussten wir wegen einer Baustelle kurz warten. Vor dem Rolichtsignal gesellten sich zwei junge Männer mit Rennrädern und Stahlwaden zu uns. Als das Licht auf grün schaltete, fuhren wir los. Schnell stellte sich heraus, dass die jungen trainierten Kerle keine Konkurrenz für Herrn Volt waren. Trotz weniger dicken Waden und vermutlich schlechterer Kondition fuhren wir − meine 63-jährige Mutter und ich, die Fahrradverweigerin − den beiden davon. Und dies ohne aus der Puste zu kommen. Im Gegensatz zu ihnen, sassen wir nämlich auf E-Bikes.

Russwil, LuzernBrücke, SchlüpfheimDen Skiort Sörenberg erreichten wir am Nachmittag. Trotz den vielen Höhenmetern waren wir nicht völlig am Ende und beschlossen am frühen Abend noch eine kurze Wanderung zu machen.

Glaubenbielenpass, Obwalden, NidwaldenAuch am Sonntag wachte ich ohne Muskelkater auf. Ein gutes Omen, denn an diesem Tag stand meine Härteprüfung bevor. Gleich am Morgen mussten wir den Aufstieg auf den  Glaubenbielenpass in Angriff nehmen. Rund 500 Höhenmeter auf wenige Kilometer und eine Steigung von bis 10 Prozent.

Nach dreissig Minuten  erreichten wir die Passhöhe. Unterwegs überholten wir wiederum zwei Radfahrer der Marke Stahlwaden. Locker an ihnen vorbei zu radeln, während sie mit dem Berg kämpften, machte mir Spass − das muss ich zugeben. Natürlich waren auch wir, als wir auf dem Pass ankamen, ein bisschen verschwitzt, aber wir waren nicht erschöpft.

Kuh, GlaubenbielenpassWährend ich mit meiner Mutter in einer Alpgarten-Wirtschaft auf der Passhöhe sass und Kaffee trank, beschloss ich meine Meinung zu revidieren. Radfahren macht Spass − vorausgesetzt das Velo hat einen Motor.

Und falls jemand behaupten möchte, E-Bike-Fahren sei etwas für Weicheier, dann ist mir das egal. Denn ich hatte ein wundervolles Wochenende mit meiner Mutter, habe eine sehr schöne und mir bis anhin unbekannte Region der Schweiz entdeckt und habe Sport gemacht. Eine bessere Kombination kann ich mir nicht vorstellen.

Glaubenbielenpass, AlpbeizKuh, Glaubenbielenpass

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100 Tage lang glücklich sein?

«Kannst du für 100 Tage hintereinander glücklich sein?» Diese Frage stellt #100happydays. Es fordert einem auf, 100 Tage lang in Bildern festzuhalten, was einem glücklich macht. Das Projekt ist weder neu − es wurde im Dezember ins Leben gerufen − noch unumstritten und trotzdem will und werde ich es versuchen. Da es aber mein Projekt ist, formuliere ich die zentrale Frage um. Denn die offizielle, kann ich bereits jetzt beantworten.

100 Tage, das sind drei Monate und zehn Tage. 100 Tage, das sind 14 Wochen und zwei Tage. Ob ich so lange am Stück glücklich sein kann? Vergiss es. Niemals. Auch dann nicht, wenn ich es versuchen täte. Selbst frisch verliebt oder gerade auf Weltreise zu sein, würde nicht helfen. 100 Tage uneingeschränkt glücklich zu sein, das ist doch unnatürlich.

In diesen 100 Tagen werde ich viele verschiedene Gefühle erleben. Ich werde mich frustriert, motiviert, entspannt, wütend, zufriden, geborgen, verloren fühlen. Und auch glücklich sein, aber eben nicht die ganze Zeit.

Deshalb formuliere ich die Herausforderung um: «Kann ich 100 Tage lang jeden Tag etwas festhalten, das mich mindestens einen Moment lang glücklich macht?»

#100happydays

Da ich Vorsprung mag, habe ich bereits letzte Woche mit dem Projekt angefangen. Wie begeistert ich davon bin, täglich ein halbwegs schlaues Foto machen zu müssen, weiss ich noch nicht. Das es nicht einfach wird 100 Tage lang durchzuhalten, das weiss ich jetzt schon. Wen meine Glücksmomente interessieren, findet diese auf Instagram.

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Einmal Leuchtturm und zurück

Schafe, Texel, HollandAm dritten Tag auf Texel fuhr ich mit dem Fahrrad in den Norden. Mein erstes Ziel war Oosterend. Ein Dorf nordöstlich von Den Burg und zufolge meines Reiseführers der schönste Ort der Insel. Dies bewahrheitete sich. Die kleinen Backstein-Häuser sahen aus, wie aus einem westfriesischen Heimatfilm − nicht dass ich je einen gesehen hätte, aber so stelle ich es mir vor.

Oosterend, Texel, HollandNach einem Spaziergang durch die Gassen und einem kurzen Abstecher in den Lebensmittelladen zwecks Provianteinkauf stieg ich wieder aufs Rad. Und weiter ging es über die endlosscheinende Ebene der Insel immer weiter Richtung Norden. Natürlich blies der Wind die ganze Zeit in die falsche Richtung. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich den Leuchtturm an der nördlisten Spitze von Texel erreichte.

Da es Mittag war und ich meine Waden ausruhen musste, machte ich Rast am Strand und genoss zwischen den Dünen die Mittagssonne und mein Pick-Nick. Wie sich am Abend herausstellte, genoss ich sie ein bisschen zu sehr und zu lange. Denn trotz Sonnencrème erwischte ich einen Sonnenbrand.

Lighthouse, Texel, NetherlandStrand, Texel, HollandAm Nachmittag ging es über einen grossartigen Fahrradweg, der durch die Dünen führte,  zurück Richtung Den Burg. Ich hatte bereits am Morgen das Gefühl, die ganze Zeit gegen den Wind zu fahren, aber am Nachmittag − obwohl ich in die entgegengesetzte Richtung fuhr − war es schlimmer. Es fühlte sich an, als käme ich nicht vom Fleck, egal wie hart ich in die Pedalen stieg.

Der Wind hatte sich gegen mich verschworen und während ich am Strand Pause machte, die Richtung gewechselet. Ich fand es extrem asozial. Zudem war ich zu diesem Zeitpunkt bereits über 30 Kilometer gefahren. Das half nicht. Und auch wenn das nicht nach viel klingt, für jemanden, der in den letzten fünf Jahren keinen einzigen Kilometer mit dem Rad zurückgelegt hat, ist es mehr als genug.

Bike, Texel, HollandTexel, HollandBei einer Pause unterwegs entdeckte ich diese Kälbchen, die durch einen See zwischen den Dünen marschierten. Meine müden Beine vergass ich bei diesem Anblick für ein paar Minuten.

Schafe, Texel, HollandKurz vor Den Burg musste ich nochmals anhalten, um Schafe und vorallem ihre Lämmer zu fotografieren.

Am Sonntag war es bereits wieder Zeit, meine Sachen zu packen und die Insel zu verlassen. Da ich meine Heimreise erst am frühen Nachmittag antrat, verbrachte ich den Morgen nochmals am Strand.

Strandhäuser, Texel, HollandDer Heimweg war unspektakulär: Bus, Fähre, Bus, Zug, Zug, Flugzeug, Bus. Und ich war wieder Zuhause.

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Ich schreib dann mal Postkarten

Heute ist Weltpostkartentag und ich habe die Empfänger meiner vier Postkarten gezogen. Also eigentlich nicht ich, sondern der Lieblingmensch. Er hat für mich einmal mehr die Glücksfee gespielt. Nein, pinke Glitzerflügel hat er dazu keine getragen.

Yaga, Noëmi, Northernlights und Reni erhalten Post von mir. Ihr Lieben, bitte mailt mir eure Adressen an leah@glueckssplitter.ch. Wer welches Motiv erhält, bleibt eine Überraschung.

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Schreib mal wieder eine Postkarte

Es gibt für alles einen Aktionstag. Der Weltschlaftag, der internationaler Tag des Waldes und der Tag des Gartens sind noch einige der ernsthafteren Beispiele − und nein, ich kannte diese vorher auch nicht. Auf Wikipedia gibt es aber eine super Liste, die der Unwissenheit Abhilfe schafft. Es gibt aber auch Aktionstage, die sich weniger ernst nehmen, wie der Towel-Day − um ihn witzig zu finden, muss man Hitchhiker’s Guide to the Galaxy gelesen haben − oder der Talk like a Pirate Day.

Und seit zwei Jahren gibt es einen Weltpostkartentag. Er wurde 2012 ins Leben gerufen und wird seither jedes Jahr am 30. Juli gefeiert. Der Aktionstag fordert die Menschen auf  − wie könnte es anders sein − Postkarten zu verschicken. Er wurde jedoch nicht zur Rettung der Postboten ins Leben gerufen, wie man vielleicht annehmen könnte. Der Initiant des Tages ist der Piepmatz Verlag und seine Begründung ist, dass es im digitalen Zeitalter zu selten geworden ist, dass man analoge Post verschickt. Ich kann zwar diesem früher-war-alles-besser nichts abgewinnen, denn ich finde Internet super und stehe dazu, aber ich mag Postkarten. Aus diesem Grund beteilige ich mich an diesem Aktionstag.

WeltpostkartentagUnd nun kommt ihr ins Spiel und ich endlich auf den Punkt. Am 30. Juli 2014 werde ich die vier Postkarten auf dem Bild verlosen. Einmal mehr sind sie selbstgemacht (selbst fotografiert, selbst gedruckt, selbst zugeschnitten und dann am Ende auch noch selbst und von Hand geschrieben). Alles was ihr tun müsst, um im Lostopf zu landen, ist bis am 29. Juli 2014 einen Kommentar zu schreiben. Und meine Postkarten kennen keine Landesgrenzen. Ich werde sie weltweit verschicken, wenn es sein muss auch an den Nordpol.

Folgende vier Fotos werden je eine Postkarte zieren:

Papageientaucher, IslandPapageientaucher. Fotografiert auf der Halbinsel Dyrholaey, Island.

ZHAW, WinterthurTreppenhaus des Mäanders. Aufgenommen in Winterthur, Schweiz im Rahmen des  Fotografie-Kurses, den ich letztes Jahr absolviert habe.

Royal Guard, LondonRoyal Guard. Logischerweise fotografiert vor dem Buckingham Palace in London.

Rincon de la Vieja, Costa RicaNationalpark Rincon de la Vieja. Fotografiert während meines Urlaubs in Costa Rica diesen Februar.

Falls ihr eine Motiv-Präferenz habt, dürft ihr mir diese gerne in euren Kommentar mitteilen. Ich werde versuchen − kann es aber nicht garantieren – sie zu berücksichtigen.

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Die Strände und das Meer von Texel

Strand, Texel, Holland«Texel ist eine Nordseeinsel in der niederländischen Provinz Nordholland. Die Insel ist die größte und westlichste der Westfriesischen Inseln. Durch ihre abwechslungsreiche Landschaft ist sie als Tourismusziel beliebt, beherbergt aber auch eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt.» Das sagt Wikipedia zu Texel.

Für mich wurde die Insel während den drei Tagen, die ich auf ihr vebrachte, jedoch zu viel mehr. Denn ich habe mich verliebt; in die Ruhe, den Wind, die fast unendlichen Ebenen und die Strände.

Texel, HollandAm Morgen des zweiten Tages unternahm ich einen Strandritt. Wir – ich, eine weitere Touristin und die Führerin – preschten mit Haflinger über den Sand. Es war genial. So bin ich schon seit langer Zeit nicht mehr geritten. Bilder gibt es davon keine. Denn Reiten und Fotografieren, das passt nicht zusammen.

Möwe, Strand, Texel, HollandFürs Mittagessen fuhr ich mit dem Fahrrad an einem weiteren Strand. Beim Essen leistete mir eine Möwe Gesellschaft. Ich hege jedoch den Verdacht, dass es ihr nicht um die Zweisamkeit, sondern nur um mein Brot ging.

Wattensee, Texel, HollandAm Nachmittag ging es mit einem Kutter zum Krabbenfischen aufs Wasser. Das Fischen mussten wir – also die Touristen – zum Glück nicht selbst übernehmen. Unsere Aufgabe war es nur, die direkt auf dem Schiff gekochten Krabben, die wir essen wollten, zu pulen. Nordsee-Krabben sind winzig. Die ganze Arbeit, um den Panzer zu entfernen, lohnt sich für das kleine bisschen Fleisch fast nicht.

Krabben, Texel, HollandKrebs, Texel, HollandMöwe, Texel, HollandRobbe, Nordsee, Texel, HollandRobben auf Steuerbord, oder heisst es Backbord? Egal. Robben!

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Fahrräder, fietsen, bikes, bicicletas

Fietsen, Amsterdam, HollandAmsterdam ist die Fahrrad-Stadt schlechthin. Alle sind mit diesem Verkehrsmittel unterwegs und überall stehen Fahrräder herum. Die meisten sehen eher schäbig aus und sind  mit einem riesigen Schloss angekettet. Beides sind Profilaxen gegen Diebstahl. Denn in Hollands Hauptstadt wechseln die Fahrräder oft ungefragt den Besitzer.

Auch wenn ich selbst in Amsterdam nicht Fahrrad gefahren bin, war ich von den vielen Drahteseln begeistert und habe sie oft und gerne fotografiert.

Fietsen, Amsterdam, HollandFietsen, Amsterdam, HollandFietsen, Amsterdam, HollandFietsen, Amsterdam, HollandFietsen, Amsterdam, Holland

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Zwischen Amsterdams Grachten

Grachten, Amsterdam, HollandFür einen Kurz-Urlaub ging es vergangene Woche für mich nach Holland (wer mir auf Instagram folgt, weiss das natürlich schon lange). Ich verbrachte drei Tage in der Hauptstadt und drei Tage auf einer Wattinsel. Die Zeit in Amsterdam war toll, verliebt habe ich mich jedoch in die Insel Texel. Dazu mehr in einem nächsten Post.

Wie immer, wenn ich eine Stadt besuche, bin ich kilometerweise gelaufen. Da meine Jugendherberge sehr zentral lag, habe ich die Metro genau zweimal benutzt: als ich mit meinem Gepäck ankam und als ich wieder abreiste. Alles andere konnte ich zu Fuss machen.

Besonders gefallen hat mir das viele Wasser. Durch Amsterdam ziehen sich unzählige Kanäle, die Grachten. Egal wohin man will, der Weg führt entweder an einer entlang oder über mehrere drüber. Auch die Häuser, deren liebevoll gestalteten Fassaden und mit Blumen und Pflanzen geschmückten Eingänge haben mich fasziniert. Ihnen habe ich eine Miniserie gewidmet. Die Bilder im Folgenden, gemischt mit einigen weiteren Impressionen der Stadt.

Tauben, De Dame, Amsterdam, HollandTauben auf dem Dam, dem zentralen Hauptplatz im Zentrum des mittelalterlichen Stadtkerns. Der hier im 13. Jahrhundert errichtete Damm im Fluss Amstel war Namensgeber für den Platz und für die gesamte Stadt.

Hausfassade, Amsterdam, HollandHausfassade, Amsterdam, HollandKatze, Garfield, Amsterdam, HollandHausfassade, Amsterdam, HollandGrachten, Enten, Amsterdam, HollandHausfassade, Amsterdam, Holland

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Zu Besuch beim Kaiser

Ich könnte schon wieder eine Abhandlung darüber schreiben, wieso es hier so still geworden ist. Mache ich aber nicht. Stattdessen zeige ich lieber einige Fotos aus Wien.

Die österreichische Hauptstadt besuchte ich vor knapp einem Monat. Zusammen mit dem Lieblingsmenschen verbrachte ich dort mein Geburtstagswochenende. Die Stadt ist – trotz den vielen Touristen – relativ entspannt, das Essen gut und die Schlösser beeindruckend. Wien hat mir, hat uns sehr gut gefallen.

Wien, FiakerIch habe in Wien gelernt, das Kutsche nicht Kutsche, sondern Fiaker genannt wird (wie man es ausspricht, weiss ich immer noch nicht). Aber wie wird dann der Kutscher genannt? Fiakerer?

Wien, Prater. RiesenradAls grosser Fan von Bahnen war der Besuch im Prater ein Muss. Das Riesenrad habe ich jedoch nur fotografiert. Gefahren bin ich lieber mit den etwas schnelleren Attraktionen. Auf eine musste ich alleine gehen, da der Lieblingsmensch sich weigerte mitzukommen. Laut ihm wird ihm auf allem, was sich dreht, schlecht. Ich hingegen glaube, dass er einfach ein bisschen Angst hatte.

Wien, Schlossgarten SchoenbrunnDas Schloss Schönbrunn bewunderten wir nur von Aussen. Statt uns 40 Prunkräume anzusehen, besuchten wir lieber den Zoo und genossen das schöne Wetter im Schlossgarten.

Wien, Schloss SchoenbrunnWien, Schlossgarten Schönbrunn, Irrgarten

WienWien, HundertwasserhausAuf einem unserer Stadtspaziergänge – wir sind kilometerweise gelaufen – besuchten wir das Hunderwasserhaus.

Wien, Spanische HofreitschuleAls Pferdenarr war auch ein Besuch in der Spanischen Hofreitschule Pflicht. Die Komentatorin der Show war nervig, die Reithalle wunderschön und die Kontrolle der Reiter über ihre Tiere beeindruckend.

Wien, Schlosspark BelvedereSpaziergang durch den Garten des Schlosses Belvedere.

WienWien hat – wie fast jede Stadt – viele schöne kleine Gassen und interessante Häuser. Aus meiner Sicht erlebt man eine Stadt am besten, wenn man alle, oder zumindestens fast alle Wege zu Fuss zurücklegt. So sieht man nicht nur die Empfehlungen des Reiseführerers, sondern auch die unspektakulären Winkel, zu denen man nicht gezielt hinfahren würde. Oftmals finde ich diese sogar interessanter als die grossen Touristenattraktionen.

Wien, Altstadt

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