Guerilla Poetry

Guerilla Poetry ist der Versuch, Splitter von Glück in das Leben von unbekannten Menschen zu schmuggeln. Poetische Texte werden verteilt, versteckt und hoffentlich gefunden..

Wie funktioniert es?
Auf kleinen Zettel werden Texte – selbstgeschrieben oder nicht – gedruckt und im Alltag an öffentlichen Orten deponiert. Am besten sucht man sich Stellen aus, an denen es wahrscheinlich ist, dass der Text gefunden wird. In der Tram, im Zug, in Ticketautomaten, zwischen den Seiten von Gratiszeitungen, in Hosentaschen von noch nicht verkauften Jeans, in der Menükarte im Restaurant. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Was ist der Sinn?
Der erhoffte Sinn ist, dass Leute die Texte finden und lesen. Wenn sie sich freuen, die Texte sie zum Nachdenken anregen oder gar ein neuer Guerilla Poet geboren wird, um so besser.

Guerilla Art
Guerilla Poetry ist nur eine Variante von Guerilla Art. Es gibt unzählige Möglichkeiten, in der Öffentlichkeit kleine Kunstwerke zu hinterlassen. Keri Smith hat ein wundervolles Buch mit praktischen Anleitungen dazu geschrieben. Auch auf ihrem Blog findet man Ideen und Überlegungen zu Guerilla Art.

5 Antworten auf «Guerilla Poetry»

  1. Jürg

    Geile Idee!

    Wirklich eine ausgesprochen coole Art von freier Kunst.

    • Leah

      Danke. Und man kommt sich so “sneaky” vor, wenn man die Zettel irgendwo deponiert. Ist ein lustiges Gefühl.

  2. Ich finde die Idee ganz toll! Letztes Jahr hatte ich auch mal “Glücksnachrichten” in verschiedenen Trams liegen gelassen. =) Leider habe ich nicht daran gedacht, meine Blogadresse anzugeben…haha

    • Leah

      Ich war in letzter Zeit leider auch nicht ganz so vorbildlich und habe fast keine Zettel verteilt. Dabei liegt bei mir Zuhause noch ein grosser Stapel rum.

  3. Liebe Leah, das ist ja ne interessante Idee! =) Danke.

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